
"Ich male mit Asche - einem Element zwischen Vergänglichkeit und Neubeginn"
Auf meinen Reisen an die Nordsee habe ich die Landschaft sehr ins Herz geschlossen. Das raue Klima und das
Wattenmeer in seiner Schönheit inspirieren mich immer wieder aufs Neue - mein ganz persönlicher Seelenort.
Das Wattenmeer ist das Kommen und Gehen der Gezeiten, das Freilegen und Verschwinden, das ständige Werden
und Vergehen. Asche ist für mich das passende Material, diese wunderbare Natur abstrakt einzufangen.
Wie das Watt bei Flut wieder im Meer verschwindet, erinnert auch die Asche daran, dass alles ein Teil eines Kreislaufs ist.
Meine Arbeiten laden ein, sich treiben zu lassen, innezuhalten und die eigenen Gezeiten wahrzunehmen.
Denn das, was sich in Ebbe und Flut zeigt, finden wir auch in uns selbst wieder - in leisen Bewegungen,
die uns immer wieder neu in Balance bringen.
(Die Farben können gegenüber den Originalbildern leicht abweichen, eine Besichtigung ist natürlich möglich.)